Unser Programm

 

14:00 Uhr: Transformation verstehen, Wärmewende gestalten


Die Wärmewende ist ein relevanter Baustein des aktuell in vielen Bereichen stattfindenden gesellschaftlichen Umbaus und ein durchaus konfliktbehafteter. Damit hängt ihr Erfolg nicht allein von Technologien, Investitionen oder politischen Rahmenbedingungen ab. Entscheidend ist auch, wie sich die Veränderungsbereitschaft der Gesellschaft insgesamt und auch in Bezug auf die Wärmewende erhalten und steigern lässt.

Christian Feuerherd eröffnet die Tagung und ordnet die Herausforderungen der Wärmewende aus Sicht eines zentralen energiewirtschaftlichen Akteurs in einen übergeordneten Kontext ein. Anschließend richtet Stephan Grünewald, Psychologe, Marktforscher und Mitgründer des rheingold Instituts, den Blick von oben auf die deutsche Gesellschaft: Was fördert Veränderungsbereitschaft, wo entstehen Widerstände – und was bedeutet das Gelingen der Wärmewende und die Rolle und das Handeln aller Akteure, die diesen Transformationsprozess gemeinsam gestalten?
 

Impuls: Die nächste Etappe der Wärmewende: Skalieren, beschleunigen, wirken

Christian Feuerherd, Vorsitzender der Geschäftsführung, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Impuls: Die Psychologie der Energiewende: Was Menschen vom Stillstand in Bewegung bringt

Stephan Grünewald, Psychologe und Marktforscher, rheingold-Institut

Moderation

Jürgen Pöschk, Geschäftsführer, EUMB Pöschk

 

Pause und Networking

 

16:00 Uhr: parallele Foren

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Forum 1: Wärmewende braucht Tempo – wie kommen Innovationen in die Fläche?

Technologien zur klimaneutralen Wärmeversorgung entwickeln sich rasant – doch entscheidend ist, wie schnell innovative Lösungen aus Pilotprojekten in die breite Anwendung kommen. Hierfür braucht es eine Innovationskultur, die eine umfassende Anwendung fortschrittlicher Technologien ermöglicht.

Im Mittelpunkt des Forum steht damit die Frage, unter welchen Bedingungen Innovationen in der Wärmewende erfolgreich umgesetzt und in die Breite getragen werden können.

Spotlight
Drei Impulse zeigen exemplarisch, wie neue Wärmequellen erschlossen und Speicherlösungen realisiert werden. Dabei geht es weniger um Technikfragen als um die Umsetzungserfahrungen, die hinter diesen Innovationen stehen.
 

Impuls: Projekt GeoSpeicherBerlin

David Weiblein, Geschäftsführer Betrieb & Transformation, BTB Energie GmbH

Impuls: Innovative Sektorkopplung am Beispiel einer Abwassergroßwärmepumpenanlage

Dr.-Ing. Timo Paul, Projektleiter Energiepark Reuter, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Impuls: Neue Berliner Fernwärmenetze aus Rechenzentrumsabwärme

Stefan Schönberger, Managing Director, GASAG Solution Plus GmbH

 

Podiumsgespräch: Innovationstempo für Fernwärme erhöhen - wie?
Im Podium diskutieren Vertreterinnen aus Bundes- und Landesministerien sowie der Wärme- und Wohnungswirtschaft notwendige Rahmenbedingungen für ein erhöhtes Innovationstempo in der klimaneutralen Fernwärme. Hierbei werden sie vom „Energiestaatsekretär“ der Dänischen Botschaft mit seiner internationalen Expertise unterstützt.
 

Dr. Rodoula Tryfonidou, Referatsleiterin Energieforschung, Grundsatzfragen und Strategien, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Marko Voß, Leiter Stategisches Assetmanagement, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Stig Aagaard, Energie Attaché, Dänische Botschaft

Ulrich Jursch, Geschäftsführer, degewo netzWerk GmbH

Christina Gerts, Referatsleiterin Energiepolitik und Landesbeteiligungen Energie, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Moderation

Christian Seelos, Chefredakteur, energate

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Forum 2: Fernwärme als Komfortlösung? Kundenerwartungen in der Diskussion

Kein eigener Heizkessel, keine individuelle Brennstoffbeschaffung, wenig Technik im Gebäude: Fernwärme verspricht eine vergleichsweise einfache Wärmeversorgung. Doch ist sie damit auch aus Sicht von Wohnungswirtschaft, EigentümerInnen sowie Mieterinnen und Mietern die bevorzugte Lösung? Was erwarten Wärmekunden bei Preisen, Transparenz, Versorgungssicherheit und Klimaschutz – und wo liegen heute noch Hürden?

Spotlight
Ein Impuls von Dr. Sabine Schäfer bringt die Perspektive der Wohnungswirtschaft in die Diskussion ein. Sie setzt damit den Rahmen für das anschließende Podiumsgespräch.
 

Impuls: Fernwärme aus Sicht der Wohnungswirtschaft

Dr. Sabine Schäfer, Leiterin Energie, Klima und Technik, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

 

Podiumsgespräch
Im Podium treffen die Sichtweisen von Wohnungswirtschaft, Fernwärmebranche, Energieversorgern und Politik aufeinander. Gemeinsam erörtern sie die zentrale Frage: Was sind die Bedingungen dafür, dass Fernwärme tatsächlich zur vertrauensvoll akzeptierten Komfortlösung der Wärmewende wird?
 

Dr. Sabine Schäfer, Leiterin Energie, Klima und Technik, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Frank Mattat, Geschäftsführer, AGFW

Susanne Huneke, Leiterin Strategie und Politik, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Helmut Kleebank, Mitglied des deutschen Bundestages, SPD

Jan Kowalewski, Bereichsleiter Technik, Energie und Klima, BBU 

Moderation

Karsten Wiedemann, Tagesspiegel Background

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Forum 3: Informieren, beteiligen, Vertrauen schaffen – zum Stand der Wärmewendekommunikation

Die Wärmewende verändert den Alltag der Menschen unmittelbar: im Quartier, im Gebäude und bis hinein in den Heizungskeller. Technisch überzeugende Lösungen allein schaffen weder Akzeptanz noch Vertrauen. Entscheidend ist, wie Veränderungen vermittelt, Interessen berücksichtigt und Betroffene frühzeitig eingebunden werden. Doch welche Kommunikations- und Dialogformate schaffen tatsächlich Vertrauen, Akzeptanz und Beteiligung?

Spotlight
Zum Auftakt erläutert Prof. Dr. Christopher Storck aktuelle Kommunikationsansätze in ihrer Anwendbarkeit auf die Wärmewende.
 

Impuls: Kommunikation im „postnormalen“ Zeitalter

Prof. Dr. Christopher Storck, Professor für Strategie und Kommunikationsmanagement, Quadriga Hochschule Berlin, Partner FGS Global

 

Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch und Diskussion
Anschließend werden unterschiedliche Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert. Darunter der Dialogprozess der BEW im Rahmen der Fortschreibung des Dekarbonisierungsfahrplans sowie Erfahrungen aus Hennigsdorf zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern im Kontext der kommunalen Wärmewende. Im Mittelpunkt steht die Frage, was erfolgreiche Kommunikation ausmacht, welche Formate sich übertragen lassen – und wo Kommunikation an ihre Grenzen stößt.
 

Heike Tauber, Leiterin Kommunikation, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Christoph Schneider, Geschäftsführer, Stadtwerke Hennigsdorf GmbH

Christoph Linden, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH

Moderation

Lisa Bührmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, EUMB Pöschk

Pause und Networking

 

18:00 Uhr: Fernwärme der Gamechanger der Energiewende in Deutschland?


Die Wärmewende und vor allem Ausbau und Transformation der Fernwärme gehören zu den größten Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahre – und zu den kostenintensivsten. Milliardeninvestitionen in Netze, Erzeugung und Speicher müssen mobilisiert werden, ohne Verbraucherinnen und Verbraucher zu überfordern. Zugleich braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen, deren Ausgestaltung sich aktuell auf der politischen Agenda befindet. Hiervon hängen tragfähige Geschäftsmodelle und Finanzierunglösungen ab, die Transformation überhaupt erst möglich machen.

Spotlight
Mit einem Impuls von Stephanie von Ahlefeldt richtet das Abschlusspodium den Blick auf die strategischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wärmewende.

Impuls: Der Rahmen für die Wärmewende aus Sicht des Bundes

Stephanie von Ahlefeldt, Hauptabteilungsleiterin Energieeffizienz, Wärme und Energieforschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Podiumsdiskussion
Führende Vertreter und Vertreterinnen der Energiewirtschaft, des federführenden Bundesministeriums und eines renommierten energie- und klimapolitischen Think Tanks diskutieren die Frage, wie Klimaneutralität, Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Investitionsfähigkeit zusammengebracht werden können – und ob der Wärmesektor tatsächlich das Potenzial hat, zum Gamechanger der deutschen Energiewende zu werden.
 

Stephanie von Ahlefeldt, Hauptabteilungsleiterin Energieeffizienz, Wärme und Energieforschung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kerstin Andreae, Vorsitzende der Geschäftsführung, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Christian Feuerherd, Vorsitzender der Geschäftsführung, BEW Berliner Energie und Wärme GmbH

Dr. Erik Landeck, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stromnetz Berlin GmbH

Uta Weiß, Programmleiterin Gebäude und Wärmenetze, Agora Energiewende

Moderation

Christian Seelos, Chefredakteur, energate

Moderation

Jürgen Pöschk, Geschäftsführer, EUMB Pöschk

 

ab 18:30 Uhr: Netzwerkabend

 

Änderungen des Programms sowie der Inhalte bleiben vorbehalten.