BEW erhält stabiles Investment-Grade-Rating von Moody’s – wichtiger Meilenstein für die Finanzierung der Wärmewende in Berlin

 

Pressemitteilung  •  16.12.2025

 

 

Stabiles Investment-Grade als Vertrauenssignal für den Bank- und Kapitalmarkt ● Fundament für das Investitionsprogramm von rund 3,5 Milliarden Euro ● Strategische Bedeutung für die Klimaziele Berlins

 

Moody’s hat erstmals die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH bewertet und ein langfristiges Rating von Baa1/stabil vergeben. Damit wird die BEW in ihren Investitionsbemühungen für die Wärmewende weiter gestärkt. Das stabile Investment-Grade-Rating öffnet den Zugang zum Kapitalmarkt und erhöht das Vertrauen von Banken, Investoren, Handelspartnern und Lieferanten in die Transformationsstrategie des Unternehmens. So kann die BEW künftig noch gezielter und wettbewerbsfähiger Fremdkapital am Markt aufnehmen und Geschäftsbeziehungen zu ihren Partnern stärken.

 

Moody’s begründet das Rating mit der starken Marktposition der BEW als größte Fernwärmeanbieterin in Berlin, der stabilen und wachsenden Kundenbasis, der stabilen finanziellen Ertragskraft sowie der Unterstützung und dem Vertrauen des Landes Berlin als Eigentümerin. Die BEW wird bis 2030 mehr als 3,5 Milliarden Euro in die Wärmewende in Berlin investieren.

 

Axel Pinkert, Geschäftsführer Finanzen der BEW Berliner Energie und Wärme GmbH: „Die Wärmewende Berlins muss finanziert werden. Mit dem erstmals vergebenen Investment-Grade-Rating bestätigt Moody’s: Die BEW ist nicht nur Treiberin der Dekarbonisierung, sondern verfügt auch über ein robustes Geschäftsmodell und ist politisch verlässlich verankert. Kurz: Das stabile Rating bestätigt unseren bisherigen Kurs. Wir werden mit hohem Engagement und finanzieller Disziplin daran arbeiten, um das Ratingurteil auch in den kommenden Jahren zu bestätigen.“

 

Moody’s hebt explizit die Relevanz der BEW für die Klimaziele Berlins hervor: Schon heute hat die BEW zwei Drittel der jährlichen CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 1990 eingespart – unter anderem durch den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle, der bis 2030 abgeschlossen sein wird. Bis 2045 wird Klimaneutralität angestrebt. Das Rating setzt damit ein positives Signal für die Umsetzung des größten Investitionsprogramms in der Unternehmensgeschichte.