Otto-Suhr-Allee: Sicherung eines Fernwärmekanals und Sanierung ab Juli 2026

Ende März wurden in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg Sicherungsmaßnahmen umgesetzt, um einen unter der Fahrbahn verlaufenden Fernwärmekanal zu entlasten. Anlass ist eine statische Bewertung, nach der der Kanal als einsturzgefährdet eingestuft wurde und kurzfristig gesichert werden muss.
 

Hintergrund

Die Maßnahme dient der Gefahrenabwehr und der unmittelbaren Entlastung des Fernwärmekanals. Ziel ist es, Risiken für Verkehrsteilnehmende, Fahrzeuge, Fahrbahn und das Kanalbauwerk zu vermeiden. Eine akute Gefahr im Verzug besteht nicht. Die Sicherung ist abgeschlossen. Daher sind bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten keine sichtbaren Arbeiten zu erwarten.
 

Aktuelle Verkehrssituation

Seit Ende März ist in der Otto-Suhr-Allee in Fahrtrichtung Ernst-Reuter-Platz eine Fahrspur gesperrt. Zusätzlich ist der Mittelstreifen einschließlich der dortigen Parkflächen nicht nutzbar. Diese temporäre Verkehrsführung ist für rund drei Monate vorgesehen und bleibt bis zum Start der Sanierung bestehen.
 

Betroffener Bereich

Betroffen ist ein Abschnitt der Otto-Suhr-Allee in Fahrtrichtung Ernst-Reuter-Platz. Der Verkehr wird innerhalb der Straße über die verbleibenden Fahrspuren geführt. Je nach Verkehrsaufkommen kann es zu größeren Einschränkungen kommen.
 

Notwendige Sanierungsarbeiten

Ab Juli 2026 ist die Sanierung des Fernwärmekanals geplant. Dafür ist eine vollständige Sperrung aller Fahrspuren in Fahrtrichtung Ernst-Reuter-Platz erforderlich, einschließlich der Busspur sowie der Parkflächen im Mittelstreifen. Während der Sanierung soll der Verkehr über die gegenüberliegende Fahrbahn geführt werden, sodass beide Fahrtrichtungen einspurig verlaufen. Nach aktuellem Stand wird die Maßnahme voraussichtlich bis April 2027 andauern. Umleitungen werden in Abstimmung mit den zuständigen Verkehrsbehörden vorbereitet und rechtzeitig kommuniziert.

BEW Berliner Energie und Wärme GmbH | Otto-Suhr-Alee (Illustration)
 

Hinweise für Verkehrsteilnehmende

Insbesondere in der Hauptverkehrszeit sollten Verkehrsteilnehmende mehr Zeit einplanen und die Beschilderung vor Ort beachten. Für die Sanierungsphase ab Juli 2026 wird empfohlen, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren oder alternative Routen und Verkehrsmittel zu nutzen. Auswirkungen auf den Busverkehr werden geprüft und gesondert kommuniziert.